Am 23.02.07 findet in Leipzig das Forum:
Fernsehen macht schön - statt.
folgende Filme werden in Ausschnitten gezeigt.
Zur Podiumsdiskussion werden z.T. die Regs. anwesend sein.
JOY`S JOY, 22 min
Bilder von der Verteidigung eines Hofes, 11 min,
Mansons Dream, 30 min, - Florian Scheibe(überlegt noch)
Der goldene Anzug, 19 min - Aviva Barkhourdarian - (zugesagt)
Rauch, 8 min - (zugesagt)
imago, 6 min
Die Schwestern von Schloß Rosensteig, 10min
Auf jeden Fall, 6 min
Schneeweißrosenrot, 86 min - Christa Ritter(vielleicht)
In the rhythm of a city, 67 min
Wer hat Angst..., 107 min - hwmueller - (zugesagt)
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zum Forum:
Kurz zu Fernsehen macht schön: 1999 rief ich das Forum ins Leben, um einen
Raum für Diskussion und Reflexion über Film/Medien zu schaffen. Im Laufe
der Jahre wuchs fms zu einem Verein und gemeinsam realisierten wir eine
Vielzahl von Veranstaltungen mit Initiativen, NachwuchsautorInnen und
gestandenen FilmemacherInnen (u.a. Jan Peters, Revolver, Andres Veiel, Anna
Faroqhi, Oskar Roehler, Maike Mia Höhne, Christian Petzold, Frank
Westermeyer und & Sylvie Boisseau, Harun Farocki, Valeska Grisebach
u.v.m.). Inzwischen haben die meisten von uns ihr Studium abgeschlossen und
gehen andere Wege: Der Verein hat sich in diesem Sommer aufgelöst. Ich
führe die Veranstaltung mit zwei neuen Leuten weiter und möchte den Umbruch
nutzen, um das Profil des Forums weiter zu schärfen und differenziertere
Perspektiven auf die Arbeit mit Film herauszuarbeiten.
Den Ansatz Eures Festivals finde ich sehr spannend: Scheitern ist ein
gesellschaftliches Tabu. Doch gerade im Film gehört es dazu - explizit
dann, wenn die Autoren nicht auf ausgetrampelten formalen Pfaden unterwegs
sind. Wann ist ein Filmprojekt gescheitert? Wer legt das fest? Nach welchen
Kriterien entscheiden Festivals oder Redaktionen? Kann man an den
festgefahrenen Auswertungsmechanismen durch Initiativen wie Eure etwas
ändern? Über solche und ähnliche Fragen würde ich gerne mit Euch
diskutieren: denkbar wäre eine Mischung zwischen Festivalmachern und zwei
bis drei Autoren, 5 bis 7 Filme bzw. Filmausschnitte zu zeigen und über
Eure Erfahrungen und Euren Ansatz zu reden.
(Carsten Möller)
www.fernsehenmachtschön.de
der Tatort:
UT Connewitz