Scheitern für die Welt ist formal und inhaltlich dem bekannten Motto: Brot für die Welt entlehnt. Bei der Auswahl des Themas lag uns kein Zynismus zu Grunde, sondern eher die Einsicht, dass in Zeiten der Perfektionierung und technischer Hybris alles zu machen, was man machen kann, es schlicht am Mangel mangelt. Wer scheitert ist in der Regel einen abseitigen Weg gegangen. Ein Weg, der Mut  voraussetzt und den Forschritt Vorschub leistet. Es wird damit behauptet, dass der scheiternde Filmemacher mit seiner Arbeit der Gesellschaft ein Almosen spendet. Dies kann auch ironisch gemeint sein. Letztlich scheitere ich nie für mich, sondern immer für die Welt.