Michelle und Isabelle
Regie:  Michael Pilipp  Genre: Abenteuer, Kinder  Jahr: 2009    Format: 2.35:1    Länge: 92 min
Kamera: Michael Pilipp    Drehbuch: Michael Pilipp    Produzent: Michael Pilipp
Darsteller: Michelle Landgraf, Isabelle Pilipp, Max Bauer, Valentin Höll und viele andere    
Ton: Michael Pilipp    Musik: Michael Pilipp    Schnitt: Michael Pilipp    webside: www.michelle-und-isabelle.de

Inhalt: Michelle (gespielt von Michelle Landgraf) und Isabelle (gespielt von Isabelle Pilipp) sind die besten Freundinnen. Sie erleben viel mit ihren beiden Hunden in einer Kleinstadt und gehen zusammen durch Dick und Dünn. Michelle lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter, Isabelle bei ihrem ebenfalls alleinerziehenden Vater (gespielt von Aom Flury). Michelles Mutter (gespielt von Conny Landgraf) muss sich eines Tages um die plötzlich erkrankte Oma kümmern, die in einer anderen Stadt lebt. Als die Kinder dadurch an einem Wochenende alleine sind, entdecken sie bei einem Ausflug ein altes Bergwerk und dort ein Geheimnis, vor dem sie voller Angst fliehen. Sie versprechen nie darüber zu reden und vergessen das Gesehene. Das Leben geht wie gewohnt weiter. Ein paar Tage später verliebt sich Michelle in einen Jungen (gespielt von Max Bauer) und lässt Isabelle ab diesem Zeitpunkt links liegen. Sie vernachlässigt die Schule und sogar ihren Hund. Als sie merkt, dass der Junge nur mit ihr spielt, bereut sie den Verrat. Aber es scheint zu spät zu sein, denn Isabelle hat angeblich eine neue beste Freundin. Als auch ihre Mutter ihr nicht hilft, weil diese eigene Probleme hat, bricht Michelles Welt zusammen und sie macht sich heimlich auf, um ihren leiblichen Vater zu finden. Sie merkt nicht, dass sie verfolgt wird…

warum gescheitert: Kein Fernsehsender wollte unseren Film zeigen - keinen Verleih gefunden.

Unser Kommentar: Ein selten schöner und geheimnisvoller Jugend-Film, der in seiner Machart absolut neben Ronja, den wilden Kerlen und vielen Anderen stehen könnte. Er krankt ein wenig an der zu üppig eingesetzten Musik. Denn wie furchtbar die Musik-Mafia GEMA zuschlagen kann, bzw. nicht zuschlägt zeigt sich hier. Der Reg wird gezwungen die Musik selbst zu komponieren oder einzuspielen, da er dem Gebührenterror der Musikpolizei nicht standhalten kann. Und das geht auf Kosten der anderen Kreativfelder. Das ist bundesdeutsche Realität vieler kluger Köpfe aus der Off-Szene. Schade eigentlich. Diese Film hätte einem Peter Maffay sicher Lorbeeren eingebracht.